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Nach dem Abriss des geschichtsträchtigen Hotels Rittersturz, im Jahre 1974, wurde 1978 an dessen ehemaligen Standort, eine Gedenkstätte zu Ehren der Rittersturzkonferenz errichtet.
Die in 30 Jahren recht unansehnlich gewordene Anlage ließ die Stadt Koblenz nun zum 60. Jubiläum der Rittersturzkonferenz erneuern.

Planer war der Koblenzer Landschaftsarchitekt Frank Schwaibold. Die Grundzüge der alten Anlage blieben erhalten. Jedoch verweisen die radial angebrachten Pflasterbänder vermehrt auf den Mittelpunkt, das eigentliche Denkmal dessen 3 Säulen die 3 Westzonen versinnbildlichen. Die 16 vom inneren Kreis ausgehenden dreizeiligen Natursteinpflasterbänder symbolisieren alle 16 Bundesländer. Sie verdeutlichen, die Beschlüsse, welche 1948 auf der Rittersturzkonferenz gefasst wurden.

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Ein provisorischer Staat, keine Verfassung, kein Weststaat ohne Aussicht auf die Wiedervereinigung, ein Grundgesetz, welches bis zu dem Zeitpunkt der Gesmtstaatlichkeit gelten soll.

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Im Zuge der Maßnahme wurde auch das Geländer zum Felsabsturz erneuert. Massive Sitzblöcke aus Basaltbeton sorgen für Haltbarkeit und beugen Vandalismus vor.

Die Arbeiten wurden von der renommierten Koblenzer Firma Nuppeney Grünanlagenbau GmbH durchgeführt, welche auch auf Landes- und Bundesgartenschauen involviert ist. Die technische Leitung hatte Herr Jost Jeromin.

 

Fazit: Stadt, Planer und ausführende Firma haben ein Schmuckstück auf historischem Boden erschaffen. Es ist zu hoffen, dass es nicht nur von Rabauken frequentiert wird, sondern auch von der Bevölkerung, die den historischen Ort und die malerische Aussicht zu würdigen weiss!

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