Weltgeschehen an einem 17. November

284 Der Offizier Diokletian  wird nach der Ermordung des römischen Kaisers Numerianus in Nikomedia von seinen Truppen zum neuen Kaiser deklariert. Mit seiner Ernennung beginnt eine relativ ruhige Periode im Römischen Reich

 

375 Der römische Kaiser, im Westen, Valentinian I. (Flavius Valentinianus; * 321 in Cibalae) stirbt.  Als sein Hauptverdienst gilt die weitgehende Sicherung der Rheingrenze zu den Germanen. Nachfolger werden seine Söhne Gratian und Valentinian II.

 

1558           Krönung von Elisbetth I., der Tochter Heinrich VIII., zur Königin von England. Unter ihrer 45 jährigen Herrschaft steigt England zur Großmacht in Europa auf.

 

1592        Sigismund der II., König von Polen und Litauen besteigt nach seinem verstorbenen Vater Johann III. den schwedischen Thron.

 

1840        "Das Glas Wasser" Komödie von Augustin Eugène Scribe wird am Théatre Français uraufgeführt. Das Werk wird bis heute aufgeführt und wurde oft verfilmt.

 

1859        In Breslau wird die deutsche Fassung der Operette "Orpheus in der Unterwelt" von Jacques Offenbach uraufgeführt.

 

1869        Der Suezkanal wird nach zehnjähriger Bauzeit von der französischen Kaiserin  Eugénie eingeweiht

 

1892         Abomey, die Hauptstadt des Königreichs Dahomey wird von französischen Kolonialtruppen erstürmt.  Später wird Dahome in die französische Kolonie Golf de Benin eingegliedert.

 

1910        Die achte totale Mondfinsternis in diesem Jahrhundert erreicht um 0:21 Uhr ihr Maximum

 

1923         Währungsreform unter Gustav Stresemann und seinem Kabinett. Die galoppierende Inflation (z.B. ein Pfund Brot 260 Milliarden Mark) wurde mit der Reform beendet.  Der Wechselkurs vomalten Papiergeld zur neuen Rentenmark (später Reichsmark) beträgt eine Billion Mark gegen eine Rentenmark.

 

1929        1:21,0Minuten lautet der neue Weltrekord der niederländischen Schwimmerin Marie Braun in Den Haag über 100 Meter Rücken.

 

1930        Die Verfilmung der Operette "Land des Lächelns" von Franz Lehar wird in Berlin uraufgeführt. Richard Tauber spielt die Hauptrolle des Prinzen Sou-Chong. Regie Max Reichmann.

 

1932        Die Universität Breslau wird für 2 Wochen geschlossen, weil es zu schweren Übergriffen von Nationalsozialisten gegen jüdische Kommilitonen kommt.

 

BMS-News-Sonderausgabe zum 17. November 1980

Seite -4-

bms-service.com

Diese Seite als PDF

Geburtstags - Gästebuch

Zurück zur vorhergehenden Seite

Home

Weiter zur nächsten Seite